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12 August 2013

To-Do!

Ich hab' heute offiziell meinen ersten Urlaubtag. Bis zum 30.08 hab' ich Urlaub und dafür habe ich mir folgende Liste angefertig:
  1. Arbeitsamt besuchen
  2. Bewerbungen schreiben
  3. (1/5) mit A. treffen
  4. (1/5) mit Chaya treffen
  5. Sport machen -> 2,4kg abnehmen
  6. Diziplinierter wieder werden
  7. Friseur besuchen
  8. AMV fertig machen
  9. eventuell schwimmen gehen
 Mal sehen wie viel ich davon schaffe. Ich habe auch gleich das Startgewicht geändert, denn jetzt fängt alles wieder von vorne an.

07 August 2013

Erster Lichtblick

Der Tag war echt für den Arsch. Am liebsten wäre ich nach der Arbeit überall hingefahren - nur nicht nach Hause. Doch ich musste, mir blieb keine andere Wahl. Meine Mutter hat mich nach wie vor gänzlich ignoriert, dafür mein Vater aber nicht. Er hat mit mir geredet, wie mein Tag war und so. Diese Tatsache hat mich bereits lächeln lassen. Nein, er gehörte nie zu denen, die mir immer das Selbe vorwerfen. Er hat nie etwas gesagt und redet mit mir, normal einfach, wahrscheinlich weiß er längst von meinem sehnlichsten Wunsch, da einfach nur weg zu kommen. Ich bin so dankbar darüber, dass ich ihn noch habe!


Obwohl meine Motivation gleich Null war, zum Training zu gehen, bin ich dennoch gegangen. Am ersten Tag möchte man schließlich nicht schon mit Fehlen glänzen. Und was soll ich sagen? Diese Sportart ist mein Rettungboot Dort kann ich richtig abschalten. Einfach herrlich. Ich liebe es! Mal sehen, vielleicht schaffe ich es doch noch irgendwie in die Startelf, wäre jedenfalls schade, wenn mir das nachher alles kaputt machen würde. Denn eins steht fest; ich brauche Sport! Ansonsten würde ich wohl richtig kaputt gehen und wer weiß was dann passiert ...
Ironie des Schicksals, dass es gerade heute regnet. Der Regen spiegelt exakt meine Gefühlslage wieder. Falls mir heute also noch mal nach Weinen ist, brauche ich mich einfach nur nach draußen zu stellen, dann erkennt man den Unterschied nicht und keiner bekommt etwas mit. Meine halbe Wahrheit haben sie auch alle geschluckt und fragen nicht mehr nach.

Ich habe keine Lust mehr. Weder auf meine Arbeit, noch darauf nach Hause zu kommen, noch auf Training - obwohl ich mich dort auspowern könnte, wobei wir wohl alle wissen, dass ich außer Form bin und nur deprimiert sein werde. Ich will einfach nur noch schlafen und hoffen, wenn ich wieder aufwache, alles wieder in Ordnung ist.
Warum redet sie nicht mit mir? Ihr geht es doch auch schlecht und sie weiß, dass ich mich nicht wohl fühle. Wäre das nicht Grund genug, um mal ein Gespräch anzufangen? Aber so ist sie nicht. Lieber hüllt sie sich ins Schweigen und macht das Ganze noch schlimmer und man selbst bekommt das Gefühl, dass man ihr egal ist. 
"Sie hat es geschafft, mich zu verletzten."

Was man nicht alles hört, wenn man nicht schlafen kann und noch mal auf's Bad geht, um sich einzucremen und auf Toilette zu gehen. Meine Mutter hatte sich mit meiner Schwester unterhalten und da fiel dieser Satz. Das es ihr schlecht geht, merkt man aber keines Wegs. Sie ignoriert mich und unterhält sich mit meiner Schwester. Ich habe mit ihr nur zwei Worte gewechselt; Morgen und Tschüss. Mehr nicht. Mir geht es nicht gut, ich habe schlecht geschlafen. Zur Arbeit habe ich dann noch mal heftig geweint. Warum ist das alles so schwer? Für sie bleibe ich die ganze Woche zu Hause und dennoch wird mir vorgeworfen, dass ich nie da bin. Es schmerzt so sehr. Ich hab' keine Lust mehr auf dieses Leben. Kann mir jemand eine Uhr geben und ich dreh einfach die Zeit zurück? Ich würde dann in die Vergangenheit reisen, wo noch alles gut war.

06 August 2013

Enough

"Sobald ich genügend Geld habe, werde ich ausziehen."
Da ist die Katze aus dem Sack. Endlich. Aber mit der Reaktion hätte ich nicht gerechnet.
"Damit haben wir schon gerechnet." - "Warum denn?"
"Ich fühle mich hier nicht mehr wohl."
"Dann musst du aber noch viel lernen, kochen, bügeln, Wäsche waschen."


Ich könnte heulen. Dann wird einem noch an dem Kopf geworfen, dass mein Freund mich verdorben hätte, dass ich früher immer voll der Familienmensch wäre blabla. Bin ich natürlich nicht mehr, nein. Nur weil ich des öfteren bei meinen Freund bin, heißt es nicht, dass ihr mir egal seit. Darf ich denn keine Zeit mit ihm verbringen? Und immer wieder die selben Beschuldigung, dass ich nie da bin. Was bin ich denn gerade? Ach tatsächlich, ich bin zu Hause. Aber diese Kleinigkeit interessiert euch nicht. Ihr freut euch nicht darüber, dass ich mal zu Hause bin, nein ihr beschwert euch lieber darüber, dass ich nie da bin, wenn ich mal da bin - was für eine Ironie. Was für eine schöne Unterhaltung, wo einem sämtliche Sachen an den Kopf geschmissen werden. Kann mich jemand hier raus holen? Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Bitte, ich will einfach nur noch hier weg.

04 August 2013

Gemischte Gefühle

Einerseits freue ich mich, nach einer Woche wieder zu Hause zu sein und andererseits .. hmm ich weiß nicht. Was wird mich erwarten? Wieder vorwurfsvolle Blicke, dass ich nie zu Hause bin? Freude und Angst zur gleichen Zeit. Aber sollte nicht gerade das zu Hause der Zufluchtsort für einen sein, wo man immer hin kann und willkommen ist? Wieso fehlt bei mir dieses Gefühl? Wieso, verdammt noch mal, überwiegt die Angst verstoßen zu werden & sich wieder zu wünschen, wo anders zu sein? Das ist doch nicht normal