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20 November 2012

Stimmungsschwankungen

Sonntag und gestern hatte ich ein verdammtes Tief. Ich sah den Sinn nicht mehr hinter den Dingen. Alles schien so belanglos & unwichtig. Doch seit gestern Abend ist meine Laune wieder richtig gestiegen. Auch meine Freunde in der Schule haben eine Veränderung von gestern auf heute bemerkt. Mir geht es gut. Und das verdanke ich Tanja & dem Fußballtraining. Ihre Worte haben mich wieder aufgeweckt und Fußball hat mir mal wieder gezeigt, dass das Leben nicht nur auf sinnvollen, logischen Sachen aufgebaut muss. Es hat einfach solch einen Spaß gemacht, weil wir zu 90% nur gespielt haben - was sehr selten vorkommt! Und es war einfach nur himmlisch. Ich wünschte, ich könnte noch eine Saison länger bei der Mannschaft bleiben, aber das geht nicht. Nach dieser Saison bin ich leider zu alt.


Ehrlich gesagt waren Sonntag & Montag nicht die einzigen Tage, wo ich eigenartig drauf war. Auch der Samstag ist nicht so verlaufen, wie erhofft. Mein Freund und ich mussten bis 18 Uhr im Hotel warten, bis wir endlich zur Halle gehen konnten, wo das Konzert statt fand. Ich habe Hausaufgaben gemacht, habe mich im Nachhinein geärgert nicht mehr mitgenommen zu haben, aber daran konnte ich nichts ändern. Jedenfalls haben wir bis 18 Uhr nur Fernseh geguckt. Ich bin fast verrückt geworden. Solange kann ich nicht einfach vorm Fernseher sitzten und nichts tun. 2 h ist kein Problem, aber nicht von Morgens bis Abends! Aus diesem Grund war ich etwas angefressen, weil ich einfach nicht wusste, was ich sinnvolles mit meiner Zeit anfangen sollte, aber ich wusste, dass Fernseh gucken nicht sinnvoll ist. Jedenfalls war ich dann aber auf dem Konzert wieder richtig gut gelaunt.

Ich weiß auch nicht woher diese Stimmungsschwankungen herkommen, aber ich hoffe, es hat sich nun endgültig gelegt, denn so etwas ist persönlich lästig und für andere nur nervenauftreibend.
Danke Schatz, dass du so viel Geduld gezeigt hast. <3

19 November 2012

It doesn't matter

Warum stehe ich jeden morgen auf? - Um zur Schule zu gehen.
Warum gehe ich zur Schule? - Um später einen gutbezahlten Beruf zu bekommen.
Warum brauche ich eine Arbeit? - Um Geld zu verdienen.
Warum brauche ich Geld? - Um zu überleben.
Warum lebe ich?


Bei dieser Frage ist es bei mir vorbei. Ich kenne die Antwort nicht. Das Leben hat doch eigentlich keinen Sinn. Es spielt keine Rolle ob ich gelebt habe, noch lebe oder bereits tot bin. Alles scheint so unwichtig zu sein. Das Leben ist ein reines Gefängnis. Ich kann nichts wirklich entscheiden, denn viele Dinge muss ich einfach machen. Alles kommt mir wie eine Zeitverschwendung vor. Auf einmal ist alles egal.


"Wann hast du morgen Schule?" - "Um 8 Uhr."
"Warum bist du so traurig?"

Wie sollte ich solch eine Frage beantworten? Ich hoffe diese Gefühle verschwinden, mit solchen Gedanken, kann ich das Leben nicht mehr genießen.
Das waren meine Gedanken von gestern Abend, ich habe sie nur auf's Papier geschrieben, es hätte sich nicht gelohnt dafür den PC anzumachen. Heute sind diese Gedanken zwar nicht mehr so schlimm, aber auch nur weil ich etwas zu tun habe.

18 November 2012

Hey, Hey, Hey!

"Hey, Hey, Hey!" In einem gleichmäßigen Rythmus hört man es von allen Seiten, man macht es selber mit und formt das Metall-Zeichen mit den Fingern. Gestern war ich auf dem Konzert von meiner Lieblingsband. Es war einfach nur geil. <3 Leider gab es 3 Vorbands, die ersten beiden waren nicht so Bombe, dafür aber die dritte! Aus diesem Grund fing die eigentliche Band erst um 22:15 Uhr an zu spielen. Als sie da waren, waren die Rücken- und Fußschmerzen vergessen, selbst das man durstig war, war in den Hintergrund gerückt. Man sang, schrie und wippte mit. Einfach nur tolles Gefühl. Aus diesem Grund war ich dieses Wochenende etwas stiller (hier im Blog, ihr versteht mich :D), denn wir sind schon am Freitag dort hingefahren, weil der Ort 400 km entfernt war. Aber es hat sich echt gelohnt. Das Hotel war auch toll. Am besten ist jedoch: Ich hab' ein Andenken! Einer der Gitarristen hat sein Plättchen ins Publikum geworfen, mein Freund hat es gefangen und mir geschenkt. Voll geil!


Bislang habe ich mich noch nicht gewogen. Das muss auf morgen früh verschwoben werden. Jedoch weiß ich, dass das Ergebnis nicht gut ausfallen wird. Am Wochenende hab' ich so viel gegessen und überwiegend ungesundes Zeug. Ich muss mich die kommende Woche dann wohl anstrengen, wenn ich das vom Wochenende wieder runter bekommen will. Aber das werde ich schon schaffen .. hoffentlich.

Das war mein erstes Mal, wo ich auf einem Konzert war. Wart ihr schon mal auf einem Konzert? Auf welches würdest ihr gerne mal gehen? :)

14 November 2012

Schlafen & Facharbeit

Die Facharbeit ist hiermit beendet! Endlich. Ich fühle mich so erschöpft doch bevor ich gleich schlafen gehe, muss ich noch meine Sit-Ups machen - wenigstens das muss ich jeden Tag durchziehen! Aus diesem Grund kam ich noch nicht dazu, von meiner letzten Nacht zu erzählen. Aber so was rennt jah nicht weg und ich hole es jetzt einfach nach. :)

Mirai Nikki - ich bin begeistert von dem Anime!

Gestern Abend war es echt grausam. Ich konnte nicht einschlafen. Anfangs war mir kalt, dann musste ich auf Klo und nachdem ich mich mit einem Heizkissen bewaffnet hatte, ging es von der Temperatur her. Jedoch dauerte es dennoch bis ich einschlief, denn irgendwie befanden sich zu viele Gedanken in meinen Kopf. Ich konnte einfach nicht aufhören zu denken und dies hinderte mich ans Einschlafen. Dabei war es gestern schon so spät. Es ist hart wenn man müde ist, aber dennoch nicht einschlafen kann. Ich hoffe das passiert mir nicht noch einmal. Eigentlich wäre ich längst im Bett, jedoch muss ich morgen erst um 08:45 Uhr aufstehen, demnach kann ich locker so lange aufbleiben.

Demächst werde ich ein paar Änderungen an dem Blog vornehmen, wundert euch also nicht ;D

13 November 2012

macht mein Herz freudige Sprünge

Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Mal verhält sich meine Mutter voll normal und im nächsten Moment zeigt sie mir wieder die kalte Schulter. Es ist ständig ein Wechsel und ich weiß nicht was ich tun soll. Anscheinend kreidet sie mir das Ereignis vom Wochenende an. Dabei bin ich unschuldig! Wenn ich ehrlich bin, teile ich die Meinung meines Freundes, aber das spielt nicht zur Sache. Sie soll verdammt noch mal ihren Mund auf machen und mit mir reden! So schwer kann das doch nicht sein.


Wenigstens gibt es im Moment einen Lichtblick: Das Wochenende! Da bin ich schließlich - endlich! - auf dem Konzert und darauf freue ich mich wahnsinnig. Als ich es zum Geburtstag bekommen habe, waren da noch so viele Wochen dazwischen und jetzt steht es schon vor der Tür! Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Wenn ich ans kommende Wochenende denke, macht mein Herz freudige Sprünge.

Gleichzeitig begleitet mich jedoch ein ungutes Gefühl. Bis Freitag dauert es noch und ich habe einfach Angst, dass in der Zeit irgendetwas passieren könnte, was mich wieder runter ziehen könnte. Ich will das nicht! Ich will das kommende Wochenende genießen und demnach darf jetzt nichts mehr dazwischen kommen.

12 November 2012

Spuren

Es hinterlässt überall seine Spuren. Der Vorfall am Wochenende. Ich merke es an der Atmosphäre, wenn ich in der Nähe von meiner Mutter bin. Wenn wir alleine sind, reden wir nicht viel. Überwiegend redet sie und ich schweige einfach nur. Es ist so als würden wir beide mit einander streiten, doch ist es eigentlich nicht der Fall. Ich fühle mich unwohl zu Hause, ich fühle mich unwohl bei meiner Familie zu sein. Lieber verkrieche ich mich in meinen Zimmer und mache da etwas. Irgendetwas. Es muss noch nicht mal etwas sinnvolles sein, Hauptsache ich muss nicht nachdenken. Nicht darüber, dass unsere Beziehung wieder kaputt geht. Und hierbei rede ich nicht von meinen Freund und mir, sondern von meiner Familie und mir. Zur Zeit weiß ich nicht Recht was ich machen soll, aber es stört mich, dass meine Eltern meinen Freund im Moment schlecht reden.

"Wenn ihr zusammen zieht, werdet ihr uns wohl nie besuchen."
Anfangs war ich drauf und dran ihr zu entgegnen, dass sie es wohl kaum stören würde. Wie zu oft, wenn mir etwas scheinbar unpassendes in den Sinn kommt, halte ich lieber die Klappe und behalte diesen Gedanken für mich. Es ist wirklich gut, dass niemand meine Gedanken lesen kann. Ich halte nach wie vor an meiner Theorie fest, dass ihre Lieblingstochter ihr am wichtigsten ist. Was mit dem Rest ist, ist einfach egal. Ich bin davon überzeugt, dass wenn einer von den anderen Kindern das am Samstag abgezogen hätte, dann hätte sie anders reagiert.

Ich frage mich, ob es daran liegt, dass ich zur Zeit sehr in Gedanken versunken bin. Heute morgen wäre ich gar nicht aus dem Bus gestiegen, hätte ich nicht bemerkt wie meine Sitznachbarin aufsteht. Ich wäre einfach sitzen geblieben, hätte weiter Musik gehört und aus der Fensterscheibe des Busses gesehen.

11 November 2012

Nightmare in my head

Ganz ruhig. Fange nicht an zu weinen! Du musst noch viel machen. Wenn du weinst, schaffst du das nicht. Du willst doch auch mal fertig werden, oder? Das Ganze wächst über meinen Kopf. Es bildet sich ein Kloß in meinem Hals. Ich bin vor meinen Eltern geflohen. Nicht mehr lange und ich hätte angefangen zu weinen. Meine Stimme hätte beinahe versagt. Ich kann das einfach nicht mehr mit machen. Mir gefällt der Gedanke nicht, dass meine Eltern anfangen meinen Freund zu hassen. Zugegeben, es war nicht gerade sinnvoll von ihm, meine Schwester vor meiner Mutter zu beleidigen. Trotzdem gefällt mir der Gedanke ganz und gar nicht, dass meine Eltern so schlecht von ihm denken. Jetzt geht es nicht mehr darum, was meine Schwester getan hat, sondern nur noch darum, was für eine Frechheit mein Freund zu Hause abgezogen hat. Warum kann nicht alles harmonisch sein? Wieso kann nicht alles wundervoll sein, wo sich jeder mit jeden versteht? Das ist im Moment das was sehr an mir zerrt. Mein Freund kann meine Schwester nicht sonderlich leiden und aus diesem Grund fangen jetzt meine Eltern an ihn nicht mehr zu mögen. Lange werde ich das nicht mehr aushalten. Ich verliere den Überblick und weiß nicht mehr wo vorne und hinten ist, wo oben und unten ist. Ich bin in der Mitte. Ich liebe alle und deswegen schmerzt es noch mehr, dass sie sich gegenseitig nun anfangen zu hassen. Was soll ich nur tun? Ich will mich nicht für eine Partei entscheiden.